Grundsätze für die Erteilung von Kopfnoten an der August-Everding-Realschule Bottrop

Die Entscheidung für die jeweils zu vergebene Note trifft die Zeugniskonferenz per Mehrheitsbeschluss.

Kriterien zur Bewertung des Sozialverhaltens

C Das Sozialverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht den Erwartungen, wenn sie/er

  • sich überwiegend rücksichtsvoll und hilfsbereit gegenüber anderen verhält
  • sich überwiegend an die Schulordnung und die Klassenregeln hält
  • überwiegend gerne und gut mit Partnern und Gruppen zusammenarbeitet
  • seine eigenen Interessen in der Regel angemessen vertritt
  • seine Konflikte gewaltfrei löst

B Das Sozialverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht den Erwartungen in vollem Umfange, wenn die unter „C“ genannten Kriterien ohne Einschränkungen zutreffen.

A Das Sozialverhalten einer Schülerin/eines Schülers verdient besondere Anerkennung, wenn sie/er die unter „B“ genannten Kriterien erfüllt und darüber hinaus

  • Klassen- und Schulämter verantwortungsvoll bekleidet,
  • in Konflikten vermittelnde Positionen einnimmt,
  • als „Schlichter/in“ tätig ist
  • sich aktiv am Klassen- und Schulleben beteiligt

D Das Sozialverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen, wenn sie/er die unter „C“ (siehe oben) genannten Kriterien annähernd einhält.

E Das Sozialverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht nicht den Erwartungen, wenn sie/er gegen die unter „C“ genannten Kriterien grob verstößt.

 

Kriterien zur Bewertung des Arbeitsverhaltens

C Das Arbeitsverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht den Erwartungen, wenn Er/Sie

  • sich überwiegend ausdauernd mit Unterrichtsinhalten auseinandersetzt
  • sich im Unterricht überwiegend an den Unterrichtsgesprächen beteiligt
  • bei Problemen und Nichtverstehen nachfragt
  • ihre/seine Mappen und Hefte überwiegend ordentlich führt
  • die Unterrichtsmaterialien vollständig mitbringt
  • seine Hausaufgaben überwiegend in der von ihm geforderten Weise erledigt
  • pünktlich zum Unterricht erscheint

B Das Arbeitsverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht den Erwartungen in vollem Umfange, wenn die unter „C“ genannten Kriterien ohne Einschränkungen zutreffen und sie/er darüber hinaus

  • sich selbständig und intensiv mit Unterrichtsinhalten auseinandersetzt
  • aktiv im Unterricht mitarbeitet

A Das Arbeitsverhalten einer Schülerin/eines Schülers verdient besondere Anerkennung, wenn die Schülerin/der Schüler die unter „C“ und „B“ genannten Kriterien erfüllt und darüber hinaus

  • zusätzliche Aufgaben anfertigt, z.B. freiwillige Referate, Sammeln von ergänzendem Unterrichtsmaterial, den Unterricht durch eigene Ideen mitgestaltet
  • eine hohe Bereitschaft zeigt eigene Arbeitsergebnisse zu überprüfen und Fehler zu berichtigen

D Das Arbeitsverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen, wenn die unter „C" genannten Punkte nur annähernd erfüllt werden.

E Das Arbeitsverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht nicht den Erwartungen, wenn die Mitarbeit in der unter „C“ beschriebenen Art und Weise überwiegend verweigert wird.

Fazit:  Eine Schülerin/ein Schüler, die/der die Beurteilung „C“ erhält, ist ein/e ordentliche/r, verlässliche/r, friedliebende/r Schüler/in, die/der ihr/ihm auferlegte Pflichten und Aufgaben in der Regel angemessen erfüllt.

 

 

1 Grundlage: Schulgesetz

   für das Land Nordrhein-Westfalen

   (Schulgesetz NRW – SchulG) § 49 Abs. 2 + 3 

   Vom 15. Februar 2005

   (GV. NRW. S. 102)

   zuletzt geändert durch Gesetz vom 21. Dezember 2010

   (GV. NRW. S. 691)